Spezialgebiete
 

Spezialprothesen

Neben den umfangreich bekannten und implantierten künstlichen Knie- und Hüftgelenken gibt es noch eine Reihe anderer Gelenke, die sich mittlerweile durch Endoprothesen ersetzen lassen.

Diese sind in ihrer Entwicklung sehr unterschiedlich fortgeschritten und werden somit auch in sehr unterschiedlichem Maße eingesetzt. Über die Haltbarkeiten und Funktionalität kann man häufig nur sehr eingeschränkte Aussagen treffen, da die meisten Modelle für Langzeitstudien noch zu kurz auf dem Markt sind.

In unserer Klinik werden nur gut erprobte und, unserer Meinung nach, bewährte Endoprothesen eingesetzt. Dabei behalten wir ständig die neusten wissenschaftlichen Trends im Auge. Manchmal greifen wir auch auf langjährige und "altbewährte" Methoden zurück, wenn wir von der Funktionstüchtigkeit der neuen Entwicklung nicht die nötige Überzeugung haben.

Folgende Prothesentypen werden in unserer Einrichtung eingesetzt:

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Schultergelenksprothese

Die Arthrose des Schultergelenkes, Omarthrose genannt, ist die häufigste Arthrose, die nach Traumatisierungen eines Gelenkes entsteht. In der Gesamtheit tritt diese Form der Arthrose aber relativ selten auf. Auch hier stehen mehrere Modelle zur endoprothetischen Versorgung zur Verfügung. Wichtig bei der Auswahl sind dabei eventuelle Begleitläsionen der Gelenkpfanne oder der umgebenden Muskelmanschette.

unterschiedliche Modelle einer Schultergelenksendoprothese

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Ellenbogengelenksprothese

Arthrotische Veränderung im Ellenbogengelenk betrifft vor allem Rheumapatienten, aber auch ohne eine Erkrankung dieses Formenkreises tritt diese Arthroseform gelegentlich auf.

   

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Sprunggelenksprothese

Auch die Arthrose des oberen, teilweise auch des unteren Sprunggelenkes, tritt häufig nach Unfällen mit Knochenbrüchen in diesem Bereich auf. Hier finden sich aber deutlich häufiger, als am Schultergelenk auch Arthrosen ohne vorangegangene Traumata. Weiterhin spielen chronische Instabilitäten bei Bandverletzungen und, wie bei allen Gelenken, der natürliche Altersverschleiß eine Rolle.

Nähere Informationen finden Sie im Bereich Sprunggelenks-erkrankungen bei dem Spezialgebiet Fußchirurgie.

   

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Großzehengrundgelenksprothese

Der endoprothetische Ersatz des Großzehengrundgelenkes ist eine der neuesten Entwicklungen auf diesem Gebiet. Aufgrund der fehlenden Langzeitergebnisse bleibt dieser Prothesentyp vor allem besonderen Situationen vorbehalten. Besonders da es mit der Versteifung des Gelenkes eine bewährte und sichere Alternative gibt, weitestgehend Beschwerdearmut bei der Arthrose des Großzehengrundgelenkes (Hallux rigidus) zu erlangen.

   

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Tumorendoprothesen

In einigen speziellen Situationen ist es auch mit sehr großer Erfahrung nicht mehr möglich größere Knochenteile zu erhalten. Vor allem in einer Tumorsituation müssen mitunter ganze Knochen entfernt werden. Aber auch nach mehrfachen Wechseloperationen ist es möglich, dass der Knochen nicht mehr genügend Stabilität für die Verankerung eines neuen Gelenkes bietet.

Für diese Situationen wurden spezielle Tumorendoprothesen entwickelt, die es ermöglichen große Knochendefekte zu überbrücken oder gar ganze Knochen zu ersetzen.

Ein bösartiges Grundleiden kann aber auch durch einen solchen Prothesentyp nicht geheilt werden! Die Lebens-qualität wird aber durch ihn deutlich verbessert.

   

 

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