Spezialgebiete
 

Wechseloperationen an künstlichen Hüft- und Kniegelenken

Ein künstliches Hüft- bzw. Kniegelenk hat eine durchschnittliche Haltbarkeit von ca. 10 - 20 Jahren. Danach ist es verschlissen oder lockert sich im Knochen aus. In einer solchen Situation sollte die Prothese gewechselt werden, um größere Knochenschäden zu verhindern.

Dafür sind in unserer Klinik ständig Spezialimplantate wie Revisionspfannen, Stützschalen, Langschaft- und Modularprothesen vorhanden, die wir mit großer Erfahrung einsetzen.

vorher
nachher
Pfannenwechsel
   
vorher
nachher
kompletter Prothesenwechsel
 
vorher
nachher
Knie-TEP-Lockerung
 

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Der stationäre Aufenthalt:

Wenn Sie nach einem beschwerdearmen oder-freien Intervall nach der Implantation eines künstlichen Gelenkes wieder zunehmende Beschwerden verspüren, ist das ein Hinweiszeichen, dass die Prothese locker sein könnte. Begeben Sie sich dann recht schnell zu Ihrem behandelnden Orthopäden.

Sollte sich die Prothesenlockerung bestätigen, wird er Sie in unsere Einweisungssprechstunde überweisen.

Dort werden auch wir noch einmal die Notwendigkeit einer Operation prüfen. Dazu gehört in der Regel auch eine Punktion des Gelenkes und die Kontrolle der Entzündungsparameter im Blut, um eine Infektion als Ursache der Lockerung weitestgehend auszuschließen. Anschließend erhalten Sie einen Aufnahmetermin für den geplanten Eingriff.

Für den Fall, dass Ihr Gesundheitszustand es zulässt und eine Infektion ausgeschlossen ist, biete unsere Klinik für Anästhesie und Internsivmedizin die Möglichkeit der Eigenblutspende an. Im Rahmen der Sprechstunde bekommen Sie alle nötigen Unterlagen, die sie dafür benötigen.

Am Tag der stationären Aufnahme werden alle nötigen Voruntersuchungen, incl. ärztlichem Aufnahme- und Aufklärungsgespräch, Aufnahmeuntersuchung, Vorstellung in der Narkoseambulanz, Röntgen und ggf. EKG und Röntgen-Thorax durchgeführt.

Wenn alle Voraussetzungen erfüllt und die notwendigen Vorbereitungen abgeschlossen sind, werden Sie am Folgetag operiert. Dieser Termin kann sich in Einzelfällen durch Notfälle oder organisatorische Gegebenheiten verschieben.

Im Anschluss an die Operation werden Sie für ca. 24 Stunden auf Station versorgt und etwas intensiver überwacht. Bei komplizierteren Eingriffen oder deutlich erhöhtem Operationsrisiko übernimmt die Versorgung eine der Intensivstationen (Station 26 oder Station 27). Sobald sich Ihr Gesundheitszustand stabilisiert hat, werden Sie wieder auf die ursprüngliche Station verlegt. Dort erfolgt dann die weitere Behandlung und Pflege incl. Physiotherapie.

In der Regel ist nach dem Wechsel einer Hüft- oder Knie-Totalendoprothese eine stationäre Behandlung von durchschnittlich 10 - 12 Tagen nötig. Anschließend empfehlen wir die Durchführung einer Anschlussheilbehandlung in einer der umliegenden Rehabilitationskliniken wie Kreischa, Altenberg, Bad Schandau, Bad Gottleuba, Berggießhübel oder Hetzdorf.

Die weitere Behandlung übernimmt im Regelfall dann wieder Ihr ambulanter Orthopäde. Wir stehen jedoch auch gern jederzeit für eventuelle Fragen und Probleme zur Verfügung.

 

 

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