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Knieverletzungen
treten überwiegend bei Sportarten mit hohen Dreh- und Scherbelastungen (Fußball, Handball, Volleyball, Hockey, Ski alpin, Snow-/Skateboard, Tennis, Kontaktsportarten) auf.
Folgende Gelenkstrukturen können verletzungsbedingt betroffen werden:
- vorderes/hinteres Kreuzband
- Innen- bzw. Außenband
- Gelenkkapsel
- Innen- bzw. Außenmeniskus
- Kniescheibe (Patella)
- Gelenkknorpel
Häufig sind Kombinationsverletzungen mit Schädigung mehrerer Gelenkstrukturen.
Beispiele häufiger Kombinationsverletzungen:
- Riss des Innenbandes und des Innenmeniskus
- Riss des vorderen Kreuzbandes, des Innenbandes und des Innenmeniskus (unhappy triad)
- Riss des vorderen Kreuzbandes und des Außenmeniskus
- Riss des hinteren Kreuzbandes, des Außenmeniskus und des Außenbandes
- Riss des Innenbandes und Verrenkung der Kniescheibe (Patellaluxation)
Sofortmaßnahmen bei frischen Knieverletzungen:
- Kühlung (Eis)
- Kompression (Druckverband, Bandage)
- Ruhe und ggf. Entlastung
- evtl. Punktion, Orthesenversorgung, Thromboseschutz
Kniebinnenschäden können ebenso verschleißbedingt (degenerativ) auftreten. Besonders sind hierbei der Innen- und Außenmeniskus sowie der Gelenkknorpel betroffen.
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Wann und Was muss operiert werden?
Ob und wann eine Knieoperation (arthroskopisch oder offen) erforderlich ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu zählen Alter, Sportausübung, Beruf, sonstige Verletzungen und Begleiterkrankungen. Auch der Zeitpunkt einer Operation muss individuell ausgewählt werden. Nicht immer ist eine sofortige Operation sinnvoll und erforderlich (Bsp.: Riss des vorderen Kreuzbandes). Mitunter sollten erst die akuten Traumafolgen (Schwellung, Schmerz, Bewegungseinschränkung) abgeklungen sein (mind. 6-Wochen-Zeitraum), um langwierige Komplikationen zu vermeiden.
Wir beraten Sie gern in einem persönlichen Gespräch in unserer Kniesprechstunde.
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