Spezialgebiete

Die Schulter

besitzt eine enorm große Bewegungsfreiheit einerseits, andererseits ist die Schulter aber auch besonders anfällig für Verletzungen und Überlastungsschäden.

Wie entstehen Schulterschmerzen?

Schulterschmerzen können ganz unterschiedliche Ursachen haben. Nicht immer liegen Verletzungen oder sportliche Belastungen zugrunde. Unter Umständen sind langjährige Fehlhaltungen, Muskeldefizite und verschleißbedingte Erkrankungen Ursachen akuter und chronischer Schulterschmerzen.

Wenn beispielsweise das Arbeiten über Kopf oder das Aufhängen von Gardinen zur Plage wird, liegt oftmals eine Impingementsyndrom („Engpass“) der Schulter zugrunde, welches starke Schmerzen verursacht.

Bei Entzündungen der Gelenkkapsel oder eines Schleimbeutels bestehen die Schmerzen auch in Ruhe und verursachen Nachtschmerzen und damit Schlafstörungen. Die Ruptur der Rotatorenmanschette ist eine ernsthafte Verletzung, die allerdings in ganz unterschiedlichen Schweregraden auftreten kann. Die Schultergelenkarthrose führt zu Bewegungsstörungen und schmerzhaften Einschränkungen selbst bei einfachen Verrichtungen des Alltages. Die Kalkschulter verursacht einen phasenartig auftretenden Schulterschmerz, der auch durch Episoden völliger Schmerzfreiheit gekennzeichnet sein kann.

Die Therapie von Schulterschmerzen lässt sich nicht global einschätzen, sondern richtet sich nach der zugrunde liegenden Erkrankung. Ziel der therapeutischen Bemühungen ist es, ein für den Patienten optimales Resultat zu erreichen, das oft nur durch eine intensive Rehabilitation gewährleistet werden kann. Aus diesem Grund sollten die Differentialdiagnose und Therapie von Schultererkrankungen sorgfältig abgegrenzt werden.

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