Spezialgebiete

Rehabilitation nach Schulteroperationen

Fast alle Operationen am Schultergelenk werden früh-funktionell behandelt. Die Rehabilitation beginnt unter krankengymnastischer Anleitung bereits am ersten Tag nach der Operation mit geführten Bewegungen in einer vom Operateur vorgegebenen Bewegungs-limitierung. Das Schultergelenk wird in der frühen Phase der Reha-bilitation in einem Gilchristverband oder einem Abduktionskissen („Briefträgerkissen“) ruhig gestellt. Die Abnahme des Verbandes ist in Absprache mit dem Operateur nur für die krankengymnastischen Behandlungszeiten vorgesehen, ansonsten sollte der Gilchristverband im vorgegebenen Zeitraum angelegt bleiben, um den Heilungsverlauf nicht zu gefährden. Anspannungsübungen der Schulterblatt-muskulatur sowie ein Training der Rumpfspannung sind prinzipiell erlaubt.

Das Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt verfügt über eine moderne und technisch gut ausgestattete physiotherapeutische Abteilung.

Ausführliche Informationen über die Rehabilitation nach Schulter-operationen sind im Anschluss an die jeweiligen Operationstechniken einzeln dargestellt.

Die Dauer des Krankenhausaufenthaltes nach Schulteroperationen ist individuell verschieden und richtet sich nach der zugrunde liegenden Erkrankung und angewandten Operationstechnik.

Autofahren und die Rückkehr an den Arbeitsplatz sind an der individuellen Tätigkeit ausgerichtet. Mit Eintritt der Arbeitsfähigkeit ist in der Regel auch eine Wiederaufnahme der Freizeitaktivitäten möglich. Der Zeitpunkt der Wiederaufnahme schulterbelastender Sportarten sollte anhand ihrer spezifischen Belastung für den Schultergürtel abgestimmt werden.

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